Überbackener Mangold mit Champignons und Tomaten

Rezeptsieger der 18.  Kalender Woche 2017 im BUND - Rezeptwettbewerb

 

Zutaten:

500 g Mangold

125 g Cherrytomaten

4 große Champignons

1 rote Zwiebel

200 g Ziegenkäse

Thymian

Pfeffer

Kräutersalz

Curcuma

3 Stängel Petersilie

Schnittlauch

 

Zubereitung:

Den Mangold waschen, in Streifen schneiden und 2 Minuten in Salzwasser blanchieren (Ideal im Dampfgarer). Die Tomaten waschen und halbieren, die Champignons in Scheiben schneiden, Zwiebel  und den Ziegenkäse würfeln. Eine ofenfeste Form fetten und das Gemüse darin schichten und mit Pfeffer, Kräutersalz, Thymian, Curcuma und den Kräutern würzen. Zum Schluss kommt der gewürfelte Ziegenkäse auf das Gemüse. Im Backofen bei 150° Umluft ca. 10 Minuten backen, bis der Käse zu schmelzen beginnt.

 

Mangold ist ein guter Lieferant für Kalium und Kalzium. Auch zur Versorgung mit Eisen trägt Mangold in hohem Maße bei. Außerdem ist er eine gute Vitamin-A- und Vitamin-C-Quelle.

Chia Samen Pudding

Zutaten für eine Portion:

3 EL Chia Samen aus kontroll. biol. Anbau

200 ml Mandelmilch – natur-

1 TL flüssiger Honig

1 Pr. Zimt

1 Pr. gem. Vanille

Beerenobst (oder Obst der Saison)

Schlagsahne (Bio)

 

Zubereitung:

3 EL Chia Samen in ein hohes Glas füllen und mit 200 ml Mandelmilch aufgießen. Zimt, Vanille und Honig hinzugeben und gut verrühren. Bereiten Sie so viele Portionen zu wie nötig und stellen sie die Gläser mind. 2 Stunden kalt. (Kann auch über Nacht im Kühlschrank stehen bleiben.) Nach dem Quellen ist der Pudding fest und wird nun angetan mit frischem Beerenobst oder Obst der Saison. Vor dem Servieren auf jedes Glas eine Sahnehaube geben und mit einem Stück Obst garnieren.

 

Varianten:

Dem Pudding zusätzlich Kokosraspeln zufügen.

Eine zerdrückte Banane einrühren.

Den Pudding mit 1 TL Kakao anrühren.

 

Chia Samen zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, eine Fülle von Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen aus.

Bärlauch (Allium ursinum)

Jedes Frühjahr bringt neue Hoffnung auf Sonne und Wärme. Innerlich sind wir wieder froh und beschwingt, wir freuen uns über das erste Grün und das Zwitschern der Vögel. Vor allem ist es der Bärlauch, der zu den ersten Frühlingsboten gehört. Man sammelt die jungen Blätter im April und Mai, also noch vor der Blüte, die Zwiebeln im Spätsommer und Herbst. Bärlauchzwiebeln können genauso verwendet werden wie Knoblauch. Bärlauch wirkt sehr günstig auf das Magen- und Darmsystem ein.  Er ist sowohl bei akuten und chronischen Durchfällen bestens geeignet und ebenso bei Verstopfung, wenn diese auf innerer Verkrampfung oder Erschlaffung des Darms beruht. Bärlauch ist ein nicht hoch genug einzuschätzendes Blutreinigungsmittel, das sich vor allem bei chronisch unreiner Haut bewährt hat.

 

Rezept: Bärlauch Pesto

Eine Hand voll Bärlauch waschen, fein schneiden und mit nativem, kaltgepresstem Olivenöl übergießen. 50 g Kernmix in einer Pfanne trocken rösten, erkalten lassen und im Hexler grob zerkleinern. Das Kernmix mit dem Pesto vermischen und auf Vollkornbrot oder mit Vollkornpasta genießen.

Kürbissuppe

Zutaten:

2 Pastinaken, 4 Karotten

1 Kürbis Hokkaido, 2 Zwiebeln

2 Hände voll Kartoffeln

2 L Gemüsebrühe

Olivenöl, Kürbiskerne

Pfeffer gemahlen, indisches Masala, Muskatnuss gemahlen

 

Zubereitung:

Die Kürbiskerne trocken in einer Pfanne rösten und beiseite stellen. Den Kürbis entkernen und in Würfel schneiden. Das restliche Gemüse ebenfalls würfeln. Die Zwiebeln in dem Olivenöl dünsten. Dann die Kürbiswürfel hinzugeben und ebenso das restliche Gemüse. Das Gemüse mit der Gemüsebrühe aufgießen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe vom Herd nehmen und pürieren und würzen. Die Suppe mit den Kürbiskernen servieren.

 

Tipp:

Um den Frischkostanteil zu erhöhen können eine Karotte und eine Pastinake roh, geraspelt nach dem Garvorgang in die Suppe gegeben werden und mit püriert werden. Die Suppe kann auch mit Kokosmilch oder Creme Fraiche oder Sahne verfeinert werden. Evtl. auch einen Apfel hinzufügen

Waldmeister (Galium odoratum)

Der Waldmeister oder das Wohlriechende Labkraut (Galium odoratum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Labkräuter (Galium). Er gedeiht meist in Laubwäldern in den gemäßigten Breiten Eurasiens. Der bekannteste Inhaltsstoff des Waldmeisters ist das Cumarin.  Weitere Inhaltsstoffe sind Bitterstoffe, Gerbstoffe und Vitamine. Waldmeister wird als Heil- und Würzpflanze beispielsweise für die Waldmeisterbowle verwendet.

 

Verwendete Pflanzenteile:

Die angewelkte Pflanze zum Aromatisieren von Limonaden, Bowle, Likör, Tee, Eis, Sahne, Desserts und für Kräuterkissen.

 

Heilwirkung:

In der Volksmedizin wird Waldmeister bei Menstruationsbeschwerden und Migräne eingesetzt. Er wirkt auch entkrampfend, leberstärkend, beruhigend, schlaf- und verdauungsfördernd. Beim Welken wird Cumarin freigesetzt. Vorsicht nicht überdosieren. Cumarin kann Kopfschmerzen auslösen.

Schoko-Hirse-Creme mit Waldmeistersahne

Zutaten Waldmeistersahne:

200 g Sahne

3-4 Stängel Waldmeister

1 TL Honig

 

Zubereitung der Waldmeistersahne:

Waldmeister bereits am Tag zuvor mit Sahne aufkochen, abkühlen lassen, abfiltern und über Nacht sehr kalt stellen. Die gekühlte Waldmeistersahne steif schlagen und mit etwas Honig verfeinern.

 

Zutaten Schoko-Hirse-Creme:

100 g Hirse, fein gemahlen

500 ml Sahne-Wasser-Gemisch ( halb Sahne/halb Wasser)

1 MS Vanille

3-4 EL Honig

2-3 El Kakao

 

Zubereitung Schoko-Hirse-Creme:

Fein gemahlene Hirse mit Schoko-Wasser-Gemisch verrühren. Vanille, Honig und Kakao untermischen und alles unter Rühren aufkochen. Vom Herd ziehen und abkühlen lassen. Lagenweise abgekühlte Creme und Waldmeistersahne in ein Glas geben. Mit Sahne und Blüten dekorieren.

(Aus „ Wildkräuter in der Vollwertküche“ M. Vogl)

 

Variante:

Man kann auch als Erstes in das Glas frische Obststücke aus Banane oder Mandarine geben um noch eine fruchtige Note bei zu fügen.

Frischkorngericht - eine Säule in der vitalstoffreichen Vollwerternährung

3 Esslöffel gemahlenes Getreide (am besten frisch aus Roggen, Weizen, Hafer, Gerste, Hirse) wird mit ungekochtem, kaltem Wasser zu einem Brei gerührt und mehrere Stunden (bis zu 12 Stunden, z.B. über Nacht) stehen gelassen.

 

Die Wassermenge wird so bemessen, dass nach der Quellung nichts weggegossen zu werden braucht. Nach etwa 5 -12 Stunden wird dieser Brei genussfähig gemacht:

 

Frisches Obst der Saison fein schneiden (je nach Jahreszeit, keine Trockenfrüchte!)

1 TL Zitronensaft

1 TL Honig (nur manchmal, regelmäßig Honig kann Karies erzeugen)

1 Esslöffel Sahne

geriebene Nüsse

 

So lange verfügbar, sollte man immer einen Apfel hineinreiben und sogleich untermischen. Der geriebene Apfel macht das Frischkorngericht besonders luftig und wohlschmeckend. Es ist ohne Belang, zu welcher Tageszeit diese Speise genossen wird.

 

Guten Appetit und bleiben Sie gesund!

 

Buchtipp:

„Unsere Nahrung – unser Schicksal“ von Dr. med.M.O.Bruker, ISBN 3-89189-003-6

Layout & Umsetzung